Kurze Auszeit im winterlichen Schönau am Königssee

Wir mussten mal wieder raus und diesmal wollten wir was Neues sehen. Es sollte in die Nähe des Königssees gehen. Das hervorragende Alpenhotel Zechmeisterlehen ist es schließlich geworden.

Bei unserer Ankunft hatte sich der Hochnebel nach kurzer Zeit verzogen und die Sonne hat uns begrüßt. Wir sind zu Fuss losgezogen und ein an einer Loipe liegendes Lokal hat uns mit seinen im freien stehenden Tischen quasi direkt auf ein Bierchen eingeladen.🍻

Der erste Tag war leider bis in die frühen Nachmittagsstunden trüb und wir sind über den etwas vereisten Mariensteig nach Berchtesgaden gelaufen. Der Weg war, sagen wir mal „interessant“ 🤔
In Berchtesgaden haben wir eine schöne Runde durch den Historischen Ortskern gedreht und uns dann wieder auf den Rückweg gemacht. Hier kam dann auch nach und nach die Sonne heraus und nach einer kleinen Stärkung im Hotel sind wir noch mit den Kameras in Richtung Königssee gelaufen.

Tag zwei ging heute vom Hotel an den Königssee. Da dieser zwar zugefroren, aber nicht zu betreten war gingen wir über den Panoramaweg, um einen Blick über den zugefrorenen Königssee in Richtung St. Bartholomä zu bekommen. Leider lag zu viel Dunst über dem See und somit war kein klarer Blick auf das in der Ferne liegende St. Bartholomä zu bekommen. Der Weg führte uns über die Jenner Talstation zurück in Richtung Hotel und zur entspannenden Massage 😀

Tag drei sollte sonnig und mit einer Kutschfahrt beginnen. Zu neunt ging es in einem Zweispänner eine Stunde lang durch die nähere Umgebung. Am Hotel wieder angekommen ging es rüber zur Jenner Talstation und mit der Gondel hoch zur Bergstation. Oben war die Aussicht über den Nationalpark Berchtesgaden grandios. Ein breiter Pfad im Schnee lud uns ein ihm zu folgen. Dieser führte uns nach einer Weile auf die Aussichtsplattform am Jenner. Hier kurz unterhalb des Gipfelkreuzes war der Blick auf den Watzmann und im Tal liegenden Königssee, die Eisarena und die davor liegenden Ortschaften malerisch.
Nachdem etliche von weiter oben herunter kamen und berichteten, dass die Aussicht weiter oben am Gipfelkreuz lohnend wäre, sind wir auch noch dort hinauf gestiegen. Das Stahlseil dort war schon notwendig und hilfreich, da es doch ziemlich rutschig war.
Wieder zurück an der Bergstation haben wir uns nicht weiter aufgehalten und sind bequem wieder ins Tal gefahren. In der Nähe des Parkplatzes sahen wir ein Schild, dass in 15 Minuten das Training zur Bob WM 2017 an der Eisarena startet. Wir konnten ja als begeisterte Sport-Fotografen nicht anders, sind flugs an die Bahn und haben uns dort einmal an 100km/h schnellen Zweierbobs versucht.

 

Tag vier sind wir nach Ramsau gefahren. An der Ramsauer Ache entlang, vorbei an der malerisch liegenden Pfarrkirche St. Sebastian ging es über eine Runde durch den Zauberwald um den Hintersee herum und wieder zurück zum Parkplatz.

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