Urlaub in Kastelruth

Wanderungen im Kastelruth Urlaub
Hier sind die Wandertour in groß zu sehen

Lange waren wir am Überlegen, wo es denn 2017 hin gehen soll. An die Küste, in die Berge, wieder in die Südtiroler Weingegend – da es uns aber in Südtirol wirklich gut gefällt, haben uns für einen Südtiroler Mittelweg entschieden. Es soll irgend wo rund um die Seiseralm werden.

In diesem Jahr hoffen wir, dass uns nach einem sehr wechselhaften August das Wetter in Südtirol hold sein wird, damit wir gut was unternehmen können.

Hier in chronologischer Reihenfolge die Tage, von denen es etwas zu berichten gibt.

Die Wandertouren sind nun auch aktualisiert und können über die jeweiligen Tagesposts erreicht werden😎. Dem Garmin Oregon muss ich irgend wie noch beibringen, dass ein kurzer Stop für ein Foto nicht zwingend ein Sprung durch die Landschaft ist 🤔🙄😏. Nach viel Handanlegen sind die Tracks nun auch geglättet.


Über die Marinzen Alm zur Schafstall Hütte

Wandertour Marinzen Alm zur Schafstall Hütte
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Wir wollten es für unseren ersten Tag ruhig angehen, eine kürzere Tour laufen und so steil sollte es auch nicht werden. Aber es ist hier in der Gegend nun mal nicht wirklich flach 🤔.

Direkt vom Hotel aus ging es ein kurzes Stück in Richtung Ortszentrum und von da aus links hoch über die grünen Wiesen. So wirklich viel Sonne🌤 war eigentlich nicht da, aber so wie wir unverzüglich am Schwitzen waren 😓 fühlte es sich an wie in der Sauna. Zu unserem Glück führte uns der Weg alsbald durch waldige Abschnitte, die zumindest etwas weniger steil waren.

Kurz konnten wir über die Wiesen hinweg einen Blick auf den imposanten Schlern werfen bevor es weiter durch den Wald hinauf zur Bergstation Marinzen ging. Von hier aus waren es nur noch gut 20 Minuten bis zur Schafstall Hütte.

Wunderschön gelegen konnten wir hier nach rund 460 Höhenmetern unsere verdiente Pause einlegen.

Der Abstieg war dann das kürzere Stück der Tour, was aber von den Wegen durch den Wald nicht weniger spektakulär war. (mehr …)

Rundwanderung von Kastelruth über St. Oswald und Seis

Wandertour Kastelruth – St. Oswald – Seis – Kastelruth
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Für den heutigen Tag hatten wir uns die Erlebniswanderung von Sentres.com ausgesucht. Mit 14,7 km und den 590 Höhenmetern sollte das gut zu machen sein. Nachdem es am Vorabend kräftig geregnet hatte waren wir uns mit der Schuhwahl unsicher. Sind dann sicherheitshalber doch bei den Stiefeln geblieben, schließlich kennt man die Wege auf der Tour ja nicht und gegen 16:00 sollte etwas Regen aufkommen.

Wir gingen wieder direkt am Hotel los und dann rechts im Zentrum von Kastelruth am Kirchturm vorbei, dann die schmale Straße bergab in Richtung Tisens. Nach Tisens ging es noch ein Stück die Straße entlang, bis wir diese das erste mal verließen. Steinig ging es weiter hinab zur Verbindungsstraße nach Kastelruth, der wir nur gut 140m folgen mussten. Hier ging es zum ersten Mal etwas bergauf auf einem Pfad, der uns eher an eine Wanderweg erinnerte. 2 Höfe mit ihren freilaufenden, kläffenden Hunden ließen wir hinter uns und nach gesamt rund 7,5km hatten wir St. Oswald und den Tschötscher Hof erreicht.

Hier gab es eine schöne Rast unter Weinreben. Hervoragend gestärkt ging es auf den Rückweg über Seis. Es zog sich wieder eine Weile über die Straße 🙄 aber der nachmittägliche Blick, Höhe Pflegerhof, auf den Schlern entschädigte hier. Von Regen war noch lange nichts zu sehen und die vorhergesagten Temperaturen waren auch schon deutlich überschritten 😰.

Seis war noch ein gutes Stück entfernt und der Schweiß floss in Bächen. Es ging dann auch mal wieder von der Straße runter, vorbei an den Golfern, immer schön bergauf. Schritt für Schritt, ein Fuß vor den anderen. Und hurra – Seis war erreicht. Hier durch den Ort und ein kurzes Stück die Hauptstraße entlang, ging es dann rechts auf St. Valentin zu. Eine malerisch liegende Kirche – oben – oberhalb von Seis.

St. Valentin ließen wir rechts liegen und über die Wiesen ging es gemächlich bergauf. Das wunderbare Rundum-Panorama entschädigte für die Anstrengungen. Kaltelruth war nun zu sehen und es ging wieder bergab und zurück ins Hotel. (mehr …)

Rundtour über die Königswarte

Rundtour Kastelruth Königswarte
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Heute wollten wir es etwas ruhiger angehen lassen und entschlossen uns nach einem kurzen Abstecher auf den Kastelruther Bauernmarkt dazu, eine Rundtour über die Königswarte zu machen.

Vom Hotel aus ging es durch den Ort in Richtung Telfen den Weg Nr 5 entlang um dann den Rundweg Laranz zu nehmen. Ab dem Oberlanziner Hof ging es auf einem schön zu laufenden breiten Waldweg bis zum herrlichen Panoramablick an der Königswarte.

An Rückweg sind wir fast über eine Zornnatter gestolpert 🙃 – aber die hatte offensichtlich mehr Angst vor uns als umgekehrt.

Zurück ging es ebenfalls auf gemütlichen Wegen über Telfen und von dort aus mit einem kurzen Anstieg nach Kastelruth.

Unterwegs luden die Herbstzeitlosen geradezu dazu ein sich mal flach auf den Bauch zu legen 📷 (mehr …)

Von der Marinzenhütte über Schafstall nach Puflatsch

Rundtour Marinzen – Schafstall – Puflatsch Hütte – Gstatsch – Marinzen
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Mutig haben wir dem Wetterbericht getrotzt und haben eine Tour von der Marinzenhütte aus gestartet.
Mit dem Lift ging es von Kastelruth aus hinauf zur Marinzenhütte. Unser Weg führte uns über Schafstall (heute ohne Einkehr) über einen knackigen Anstieg (quasi Training für den Knackarsch 😂) hinauf zum Kreuz. Eine kurze Pause haben auf 1771 m an der Tschonadui-Hütte eingelegt.

Ab dem Kreuz kurz vor der Arnikaütte ging es relativ flach 😀 bis zu unserem Mittagsstopp an der Puflatsch-Hütte.
Frisch gestärkt konnten wir dann den Abstieg über Gstatsch zurück zur Marinzenhütte in Angriff nehmen.

Petrus war uns hold und hat uns trockenen Fußes das Hotel erreichen lassen. (mehr …)

Seiseralm Rundtour über Saltner-Hütte

Rundtour Compatsch – Saltner Hütte – Laurin Hütte – Compatsch
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Heute ging es von der Bergstation der Seiseralm aus – über die Prossliner Schwaige – zur Saltner Hütte, wo wir unsere verdiente Mittagspause 🍽 eingelegt haben.

Das Wetter war heute eher durchmischt ☁🌤🌥🌦, was uns neben etwas Regen auch wunderschöne Wolken- und Nebelstimmungen beschert hat. Nachdem sich auch die Nebelschwaden, die zwischendurch unsere Mittagshütte “belagert” hatten (Sicht gegen Null 🙈), weiter nach oben verzogen hatten, ging’s wieder weiter.

Der Weg führte über die Laurin Hütte weiter Richtung Ritsch Schwaige, allerdings bogen wir vorher links ab zurück in Richtung Compatsch zur Bergstation.

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Seiseralm im Schnee

Ein total verregneter Tag.

So ging es zumindest los heute. Wir beschlossen kurzerhand, den Markt in St. Michael/Eppan aufzusuchen und etwas Leder zu shoppen 😉.

Auch Wein gibt es gleich im benachbarten Ort St. Pauls, geht beides auch super bei strömendem Regen 😅 , auch wenn Stände am Markt mangels potenzieller Käufer vorzeitig abbauten.

Wohin nun? Erstmal eine moralische Stärkung = Mittagessen in Seis. Dort hörten wir von der Wirtin “stellts euch vor, drobn auf der Seiser Alm liegt Schnee” .

Gute Idee, hoch zur Talstation und nix wie rauf mit der Gondel auf den Berg. Bei kuscheligen 0,3 Grad 🌨 waren wir erstmal baff, viel Weiß ❄❄ und kaum noch Grün. Das war gestern doch noch ganz anders 🙄 Viel Zeit für eine Tour war nicht mehr, aber etwas höher hat es uns schon noch getrieben, um die Sicht geniessen zu können. War das herrlich! (mehr …)

Auf dem Highway ist die Hölle los

Rundtour Compatsch – Mahlknechthütte – Saltria – Compatsch
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Der langersehnte schöne Tag war für heute vom Wetterbericht angekündigt ☀ – also nix wie raus aus dem Hotel und rauf auf den Berg 🚠.

Diese Idee hatten (irgendwie verständlicherweise) viele andere auch. Somit ähnelte das Ganze heute einem Volkswandertag. Wir mittendrin.

Unsere Tour führte uns heute auf 2054m zur Mahlknechthütte. Wir – und offenbar auch viele andere – hatten die Befürchtung, dass Pfade eher matschig sind nach dem gestrigen Schneefall und waren unterm Strich ganz froh über die asphaltierten und kiesigen Wege.

Auch die Hütte war gut besucht und es gab regelrecht Stau. Mit Erschrecken mussten wir feststellen, dass die Hütte sogar mit dem Auto erreicht werden kann 🤔.

Highlight des Tages waren ein über uns kreisender Adler und ein pfeiffendes Murmeltier.

Insgesamt war es dann aber doch ein schöner, sonniger Tag mit überwältigenden Ausblicken. (mehr …)

Stürmische Puflatschumrundung

 Wanderung Puflatschumrundung
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Für den heutigen Nachmittag war die Wettervorhersage nicht so rosig und wir entschieden uns für eine der kürzeren Seiseralm-Touren:  Die Puflatschumrundung.

Ein kleines Teilstück kannten wir ja bereits. Von der Bergstation ging es bei sehr bedecktem Himmel erst einmal links in Richtung Puflatschhütte. Die ließen wir im wahrsten Sinne des Wortes links liegen und folgten dem angenehmen Wanderpfad bis zur Arnikahütte. Nach einer kurzen Rast und einer kleinen Stärkung ging es weiter bergauf zur Gollerspitz, zu den Hexenbänken und zum höchsten Punkt der Tour.

Der Wind 🌬 wurde immer stärker, die Wolken zogen zunehmend zu uns herauf und es erinnerte einen nicht mehr wirklich an eine Alm in den Alpen.

Bergab ging es am Fillenkreuz vorbei, von wo wir einen Blick durch die Wolken auf St. Ulrich erhaschen konnten. Weiter nun vorbei an der Puflatsch-Bergstation hinunter zur Bergstation der Seiser Alm. (mehr …)

Auf zur Schgaguler Schwaige

Wanderung Compatsch – Ritsch Schwaige – Bergstation St.Ulrich – Schgaguler – Compatsch
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Neuer Tag – neues Glück… mit dem Wetter 😀 Auch für heute sagte der Wetterbericht leider ab Nachmittag nichts Gutes voraus. Wir ließen uns nicht abhalten und wollten unsere Tour auf der Seiser Alm, die wir vor 2 Jahren gemacht hatten, wiederholen. Zumindest fast.

Von der Bergstation aus ging es in Richtung Ritsch-Schwaige. Vorbei an Icaro weiter über die 6a in Richtung Bergstation der Bahn von St. Ulrich kommend. Kurz bergab und schon hatten wir die Station für unsere Rast, die Schgaguler Schwaige, erreicht. Toll, dass die hier alles, vom Käse bis hin zum Speck selber produzieren. Lecker wars.

Zurück ging es über die Sanon-Hütte (das Herzbrett 😊), wieder vorbei an der Ritsch-Schwaige. Nachdem wir zügig unterwegs waren nahmen wir nicht die “Autobahn” sondern unseren ursprünglichen Weg. (mehr …)

Platz ist in der kleinsten Hütte

Wanderung Murmeltierhütte
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Und auch heute, für unsere letzte Tour in diesem Urlaub, trotzten wir dem Wetterbericht und wagten uns trotz Null Sicht hoch auf die Seiser Alm. Für unsere geplante Tour an die Murmeltierhütte wollten wir uns die ersten 200 Höhenmeter an Anstieg ersparen und nahmen dafür die Panoramabahn. Deren Talstation war kaum zu sehen, aber besetzt und wir durfen dann auch hoch fahren.

Von der Bergstation ging es, immer noch mit sehr wenig Sicht und etwas Regen durch die Nebelschwaden in Richtung Goldknopf. Das Wetter wurde stetig besser und wir konnten auf unserem Weg über die Almrosenhütte grandiose Aussichten geniessen. Weiter ging es über den Weg Nr 12 in Richtung Tirler Alm erstmal wieder hinab, um dann den Aufstieg über die Zallinger-Hütte weiter hoch zur Murmeltierhütte zu machen.

Was für eine urige Hütte die wir hier auf 2180m erreichten! Auf einer Bank vor der Hütte sahen wir schon einige Rucksäcke liegen 🙄 An Draussensitzen war aufgrund des kühlen Windes leider nicht zu denken – also rein in die gute Stube. Das kann man hier wörtlich nehmen, es gibt einen Tisch mit 7-8 Sitzplätzen. 6 Männer saßen da schon 😅 Hilft, nix, alle zusammenrücken, denn Platz ist in der kleinsten Hütte. Super Brotzeit, super Stimmung, weiter gehts.

Unser Abstieg führte uns gleich nach der Zallinger-Hütteden Weg 7a rechts  hinab in Richtung Saltner Schwaige. Weiter hinab gings nach Saltria, der großen Bushaltestelle, die uns auch heute nicht interessierte. Wir zogen es vor, zu Fuß zurück nach Compatsch zu laufen.

Eine geniale Tour, die uns vor allem durch die grandiosen Blicke auf Lang- und Plattkofel begeistert hat. (mehr …)

Direkt nach Hause? NEIN!

Wer fährt denn schon auf direktem Wege nach Hause? Wir nicht.

Nach dem Auschecken aus unserem Hotel ging es noch auf einen kurzen Abstecher über den Karerpass (1745m) an den Karersee (1519m). 3,5 Grad und Schnee. Juchee. Angeblich sieht man da den Rosengarten, nunja – heute nur den unteren Teil. Die Farben im See waren trotzdem herrlich und den Abstecher wert. (mehr …)

Schön wars im Abinea Dolomiti Romantic Spa Hotel

Zu guter Letzt möchten wir uns noch  bedanken bei der Familie Perathoner und dem Team des Abinea. Wir hatten eine wunderschöne Zeit in einem ausgezeichneten Zimmer und haben uns insgesam sehr wohl gefühlt und kommen gerne wieder.

Markus – vielen Dank für die Grappa-Empfehlung (Vecchia Grappa di Prosecco), mittlerweile nennen wir eine Flasche davon unser eigen 😁🍾 (mehr …)

Ein Gedanke zu „Urlaub in Kastelruth

  • 7. September 2017 um 8:54
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    oh mei .. scheee .. Der Weg durch den Wald hat durchaus was fränkisches . Erinnert mich an einen Wanderweg im Hirschbachtal *duckweg* .. aber nur der durch den Wald *gg* Viel Spaß weiter !!

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